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Kürzungen für Frauenhäuser zurücknehmen
Dienstag, den 24. November 2009
Gewalt gegen Frauen hat sehr verschiedene Formen. Der Staat hat die Verantwortung und die Pflicht, auf allen Ebenen Gewalt gegen Frauen zu verhindern und vorzubeugen. Dass Roland Koch dies offenbar anders sieht, wurde 2004 deutlich, als er mit seiner ‚Operation düstere Zukunft’ die Mittel für die Frauenhäuser in Hessen um ein Drittel kürzte.Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen am 25.
November erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen:
„Gewalt gegen Frauen hat sehr verschiedene Formen. Der Staat hat die Verantwortung und die Pflicht, auf allen Ebenen Gewalt gegen Frauen zu verhindern und vorzubeugen. Dass Roland Koch dies offenbar anders sieht, wurde 2004 deutlich, als er mit seiner ‚Operation düstere Zukunft’ die Mittel für die Frauenhäuser in Hessen um ein Drittel kürzte. Das haben die Frauen in Hessen nicht vergessen. Um die Situation von Frauen zu verbessern, müssen die Beratungs- und Schutzeinrichtungen für Frauen ausgebaut werden.
Aber auch die strukturelle Diskriminierung und Ausgrenzung von Frauen ist eine Form von Gewalt. Auch in Deutschland sind Frauen von Armut am stärksten betroffen. Noch immer verdienen Frauen bei gleicher Arbeit bis zu 25 Prozent weniger als Männer. Frauen machen den Großteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor aus. Auch von den Folgen der aktuellen Krise sind Frauen am stärksten betroffen.
Ich fordere die hessische Landesregierung auf, die Zuschüsse für Frauenhäuser, für Maßnahmen zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen und für Frauenbildungsprojekte wieder mindestens auf den Stand vor der ‚Operation düstere Zukunft’ zu erhöhen.“







